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Was ist eine Kindeswohlgefährdung?

Eine Kindeswohlgefährdung kann sowohl passiv durch körperliche und seelische Vernachlässigung, als auch aktiv durch emotionale oder körperliche Misshandlung sowie sexuelle Gewalt erfolgen.

Kindeswohlgefährdung kann sich sehr unterschiedlich darstellen und ist abhängig von Personen, Orten und Gelegenheiten:

  1. Ursachen können außerhalb des Vereins liegen (z. B. bei Familienangehörigen)
  2. sie kann unter Kindern/Jugendlichen stattfinden (z. B. Mobbing)
  3. sie kann durch Mitarbeiter/innen des Vereins erfolgen.

Auch Grenzverletzungen sind bereits eine Gefährdung des Kindeswohls. So fallen

  1. abwertende, anzügliche Kommentierungen des Körpers bei Jungen und Mädchen,
  2. sexistische Witze und Sticheleien,
  3. ungeschickte Hilfestellung an sensiblen Körperteilen

unter diesen Aspekt. Wichtig bei Grenzverletzungen ist das subjektive Empfinden der Betroffenen, was zu nah bzw. unangemessen ist.

Es sind Deine Grenzen und Deine Gefühle!

Kinder und Jugendliche haben jederzeit ein Mitsprachrecht und ein Recht darauf "Nein" zu sagen und ihre Gefühle zu äußern. Dies gilt bereits bei mulmigen Gefühlen, unpassenden Äußerungen und Berührungen oder bei unangenehmen Situationen. 

 

 

 

Die Deutsche Turnerjugend hat zu diesem Thema ein Plakat (PDF) entwickelt, welches hier bei uns angefordert werden kann.