Was heißt eigentlich Inklusion?

Inklusion heißt:

Jeder Mensch muss am Leben in unserer Gesellschaft teilhaben können.

Jeder Mensch muss sich aussuchen können, wie oder wo er leben will.

 

Jeder Mensch muss seine eigenen Entscheidungen treffen können.

Alle Menschen haben die gleichen Rechte.

Alle Menschen sind unterschiedlich.

Die Gesellschaft muss sich draran anpassen.

 

Das gilt für alle Menschen.

Unabhängig von

  • persönlichen Unterschieden,
  • Behinderungen,
  • Herkunft,
  • Fähigkeiten,
  • Alter oder
  • Geschlecht.

Was heißt das für uns im Sport?

Wir müssen alle Sport-Angebote so machen, dass alle Menschen teilnehmen können.

Das heißt aber nicht, dass wir alles gemeinsam machen müssen.

Es geht darum,

dass jeder Mensch selbst entscheiden kann,

was er tun möchte.

 

Das kann heißen:

Jeder Mensch soll frei und eigenständig entscheiden können, wo und wie er Sport machen will.

Ein Beispiel:

Egon ist 8 Jahre.

Er hat Schwierigkeiten zuzuhören.

Und sich zu konzentrieren.

Schon als Kind wurde bei Egon ADHS erkannt.

ADHS ist eine Krankheit.

 

Für Egon bedeutet das:

Er kann sich nicht so gut konzentrieren.

Und er ist sehr aktiv.

Bei jedem kann ADHS anders sein.

 

Egon liebt es zu rennen.

Und er liebt es im Garten zu klettern.

 

Seine Mutter denkt,

dass Egon Bewegung im Sport-Verein und

mit anderen Kindern Spaß macht.

 

Sie hat eine Idee,

Sie bringt Egon in einen Verein.

 

Egons Mutter informiert sich.

Mit 8 Jahren kann Egon am Trampolin-Turnen teilnehmen.

Oder er geht zum Kinder-Turnen.

 

Egon entscheidet sich für das Kinder-Turnen.

Seine Mutter informiert die Trainerin über Egons Stärken und Schwierigkeiten.

 

Die Trainerin Inga heißt Egon trotzdem herzlich willkommen.

Inga hilft ihm dabei, Sport zu machen.

So kann er sich trotz seiner Schwierigkeiten in der Gruppe wohlfühlen.

 

Auch die anderen Kinder verstehen sich gut mit Egon.

Vielleicht fragt Inga ein Eltern, ob sie ihr hilfen.

Inga findet es schwierig,

für alle Kinder eine Turn-Stunde zu machen.

Sie möchte bald eine Fort-Bildung machen.

Sie möchte mehr über Inklusion im Sport lernen,

Dann kann sie Egon und andere Kinder besser im Kinderturnen unterstützen.

 

Egons Beispiel zeigt Inklusion im Projekt "Regionalliga Inklusion".

Inklusion heißt also für uns

  • Es ist schön und normal, dass alle Menschen verschieden sind.
  • Es sind einfach alle Kinder und Eltern willkommen.
  • Jedes Kind kann beim Kinder-Turnen mitmachen.
  • Wir wollen alle Kinder beim Kinder-Turnen mit einbeziehen.

 

Wir möchten euch alle unterstützen.

So können wir Inklusion überall umsetzen.

Wir möchten miteinander reden.

Wir möchten miteinander arbeiten.

Und gemeinsam neue Pläne machen.

 

Für die Inklusion beim Kinder-Turnen muss man viele Punkte bedenken.

Zum Beispiel:

  • Welche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen brauchen wir?
  • Woher kommt das Geld?
  • Was müssen wir beachten?

Wir unterstützen

  • Vereine
  • Übungs-Leitungen
  • Kinder und Eltern
  • Einrichtungen der Behinderten-Hilfe
  • Kinder-Gärten
  • Schulen
  • Verbände und Organisationen

Ihr wollt euren Verein oder einzelne Gruppen für alle Kinder öffnen?

Meldet euch einfach bei Jannik Book.

Ihr könnte eine E-Mail schreiben oder anrufen.

Informationen zu Förderungs-Möglichkeiten im Bereich Inklusion und Integration gibt es hier

Jannik Book

Inklusion

069-6773772-82