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2017

 

 

 

Wann: Sonntag, 6. August 2017;

Wo: Hauptbahnhof Frankfurt;

wie spät (spät??früh!!): 8.00 Uhr

In einen großen Reisebus steigen 17 Mädels ein. Sie kennen sich noch nicht alle aber haben zwei gemeinsame Ziele:

1. Surfen lernen und 2. Jungs kennenlernen (Wobei das erste Ziel vermutlich nur Mittel zum Zweck ist). Pünktlich um 8.15 Uhr kann der Bus sich in Bewegung setzen. Nächster Halt: Watzenborn-Steinberg (bei Gießen) um 9:15 Uhr. Dort warten vier Jungs. Sie kennen sich untereinander und haben ein gemeinsames Ziel: Surfen lernen!

Der erste Kontakt untereinander im Bus ist minimal… aber es kommen ja noch ein paar Tage. Da kann ja viel passieren.  Nächster Halt: Surf- und Catcamp Veluwemeer.
Der Bus kommt gut durch und die Gruppe (21 Jugendliche und 3 Betreuer) werden von der Surfcrew bereits erwartet und willkommen geheißen.

Nach einem kurzen kennenlernen  werden die Hütten eingeteilt und diese bezogen. Viel Zeit bleibt nicht, denn die Brettgewöhnung im/auf dem Wasser steht schon auf dem Programm und vorher müssen noch die Neos (Neoprenanzüge) ausgeliehen und Bretter zugeteilt werden.

Endlich im Wasser bzw. auf den Brettern werden Partnerübungen gemacht, auf dem Brett stehen -mit wackeln oder ohne, auf dem Brett gehen – alleine oder zu zweit und noch einiges mehr. Wer nicht aufpasst, wird weit raus getrieben und ist schon im Bereich der Fahrrinne wo man plötzlich nicht mehr stehen kann wenn man reinfällt. Es ist jetzt schon eine mords Gaudi.

Damit alle ausreichend Energie zu sich nehmen, werden für die gesamte Zeit Küchenteams eingeteilt, die ein warmes Abendessen, ein Frühstück und einen Mittagssnack vorbereiten.

Nach dem Abendessen werden noch ein paar organisatorische Sachen besprochen und zum Schluss kann jeder für sich oder gemeinsam den Tag zum Beispiel mit Wickinger-Schach ausklingen lassen (dabei haben einige Mädels die Jungs, teilweise, ganz schon abgezogen).

Montag bis Freitag ist das Programm immer gleich geplant. Die gesamte Gruppe wird in zwei kleinere Gruppen eingeteilt sodass der Surfkurs  zu 10. bzw. 11. Stattfinden kann. Von 10 – 11.30 Uhr hat Gruppe 1 den Surfkurs mit den Surflehrern vom Camp und Gruppe 2 macht Beachsport. Von 11.30 – 12.00 Uhr ist Zeit die Neos zu tauschen (immer zwei Personen teilen sich eine Ausrüstung) und sich kurz zu stärken. Von 12 – 13.30 Uhr steht für die Gruppen jeweils das andere auf dem Programm.

Für Nachmittags steht dann in zwei Zeitschienen freies surfen an. So kann das im Surfkurs gelernte nochmal am Nachmittag geübt werden. Alternativ kann weiteres Sportprogramm gemacht werden.

Leider spielt der Wind nicht so mit, wie es optimal ist. Am Dienstagnachmittag paddelt eine große Gruppe mit Kanus, Kajaks und Stand-up-Paddle-Boards auf die andere Seite zum See und ist das „wereld-best-boerderij-ijs“ (Welt-beste-Bauernhof-Eis). Auf dem Rückweg schüttet es leider so, dass eigentlich alle auch direkt mit Klamotten ins Veluwemeer springen können.

Mittwoch war es windtechnisch super und alle können surfen. Außerdem gibt es eine Theorieeinheit. Wer hat Vorfahrt, auf welcher Seite sind die grünen und roten Tonnen, was ist Luv und was ist Lee, wo der Bug, wo das Heck, was ist Steuerbord, was ist Backbord, wie zeigt man an, dass man Hilfe benötigt…. und und und vieles mehr! Ab sofort pauken die, die den Grundschein machen wollen die ganzen Sachen für die Theoretische Prüfung am Freitag.

Auch das zweite Ziel der Mädchen kommt langsam in Schwung. In den freien Zeiten werden gemeinsam gesellschafts- oder Sportspiele gespielt. Für das Werwolfspiel können sogar die Jungs aus der Surfcrew begeistern werden. Donnerstag und Freitag steht zum Teil wieder Flautenprogramm auf dem Plan. Donnerstag wird der Kurs mangels Wind auf den Nachmittag verschoben und den Vormittag nutzen wir um im Wald das Holz für das Lagerfeuer am Abend zu holen. Bei Gitarrenmusik und Marshmellows wird es allen auch ganz heimelig und die Freundschaften werden gefestigt. Am Freitag hat sich der Wind frei genommen und ist woanders hin geflogen. Am Veluwemeer ist er leider nicht, deswegen schreiben 8 Personen vormittags die theoretische Prüfung für den Surf-Schein und die anderen versuchen das Gelernte aus dem  Beachvolleyball von den vergangenen Tagen umzusetzen.

Nachmittags gibt es noch einen Wettbewerb. Vier Mannschaften treten bei einer Wasserolympiade gegeneinander an und messen sich in Stand-up-paddeln, auf dem Brett stehen und einen Ball passen oder Becher mit Wasser wegspritzen. Am letzten Abend wird der Grill noch mal angeschmissen und alle genießen noch einmal ein Lagerfeuer. Zur späten Stunde wird den 8 Prüflingen mitgeteilt, dass alle den Grundschein im Surfen trotz Flautenwetter bestanden haben!!

Der Samstag geht auch schnell vorbei, aufräumen und putzen und dann war der Bus auch schon da.

Die Ziele sind in den 6 Tagen definitive erreich worden und man kann nur sagen:

Sechs Tage sind schon wieder vorbei und Schluss ist´s mit der Surferei L Es war ne richtig geile Zeit und wir müssen nach Hause, das tut uns leid.